Unsere Gewerke

1 Gewerke oben quer

Aktives Handwerk

 

In unserem musealen Arbeitsablauf erleben unsere Besucher alte Handwerkstechniken wie: die Arbeit des Stellmachers, des Schmieds, des Bäckers, der Weberin und der Töpferin. Ab 2017 werden weitere Gewerke (z. B. Spinnen, Flechten) dazukommen. Gerne lassen sich unsere Handwerker bei der Arbeit über die Schulter schauen. Erleben Sie mit, wie alltägliche Gebrauchsgegenstände entstehen. Entschleunigt, mit Liebe zum Detail.

 

1 Gewerke unten links1 Gewerke unten rechts

 

Weberin

 

2 Weben links 2 Weben rechts

In der Dönz, der guten Stube, bewegte sich in früheren Zeiten der Webstuhl in den Wintermonaten. In vielen Arbeitsschritten wurde das „Stroh zu Gold“ gesponnen und zu edlem Leinen weiterverarbeitet. Das Geräusch des Webstuhles erfüllte die Häuser. Das Leinen wurde zu Kleidung, Tüchern und für die Aussteuer genutzt. Ein Ballen Leinen war zu dieser Zeit auch ein wichtiges Zahlungsmittel.

Ab und zu lebt unser Webstuhl in der Dönz auf (Termine im Veranstaltungskalender) - unserer Weberin kann dann gerne bei ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden!

 

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Töpferin

3 Tpferei links

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Ganz individuelle Tonwaren entstehen,wenn unsere Töpferin an der Scheibe arbeitet. Gebrauchsgeschirr und figürliche Arbeiten für Garten und Terrasse. Witzig schaut das “Wendische Bunthuhn“ um die Ecke – dem pausbackigen Wasserspeier sprudelt das Nass lustig aus dem Mund. Auf den geschmiedeten Zaunelementen tummeln sich freundliche Vier- und Zweibeiner. Gartenstelen stehen solitär im Gartenraum.

Stellmacher

 

4 Stellmacherei links4 Stelmacherei rechts

Das Berufsbild unseres Stellmachers erfordert handwerkliches sowie auch technisches Verständnis - z.B. beim Aufbau eines Ackerwagens oder eines Wagenrades. Vielfältig ist dieses alte Handwerk. Gelegentlich zeigt unser Stellmacher an einigen Exponate, die unserem Museum zugeführt werden, wie die Restaurierung vonstatten geht (Termine im Veranstaltungskalender). In Süddeutschland kennt man den Beruf unter der Bezeichnung „Wagner“.

 

Schmied

 

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Das Schmiedefeuer mit dem alten Blasebalg, der Rauch und unser Schmied bei der Arbeit sind beliebter Anziehungspunkt für unsere Besucher. Kleine Museumsentdecker finden große Freude daran, Figürliches aus einem glühendem Eisen zu schmieden. Das rhythmische Klingen des Hammers auf den Amboss ist weit über das Museumsgelände zu hören. Eine Besonderheit, das Schmieden eines Damaszener Messers, zeigt unser Schmied von Beginn an und gibt gerne seine Kunst, sein Können und seine Erfahrung unterstützend in Kursen an interessierte Schmiedebegeisterte weiter. Näheres zu den Messerschmiede-Kursen 2017 unter: www.eisenherz-schmiede.de

 

Foto rechts: Frank Horch

 

Imker

 

6 Imkerei links6 Imkerei rechts

Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war auf jedem Bauernhof ein sogenannter "Bienenzaun" vorhanden. Unser Imker hält diesen naturnahen Beruf auf unserem Museumsgelände lebendig. Er führt kleine und große Besucher in das Geheimnis und die Faszination der Bienenkunde ein. An Aktionstagen kann das praktische Arbeiten mit Bienen erlebt werden (Termine im Veranstaltungskalender). Pflege und Fütterung, Hintergrundwissen rund um das Imkern bis hin zur Ernte des Honigs bringen uns das Leben dieser fleißigen Tiere nah.

 

Göpel

 

7 Gpel links7 Gpel rechts

An der Stellmacherei befindet sich das Göpelwerk (Rosswerk). Es handelt sich hierbei um eine Antriebstechnik, die für im Kreis laufende Pferde (ein oder zwei) aufgebaut ist. Vom Räderwerk führt eine Welle unter das Schleppdach, welche die Drehbewegung über Transmission (historisches Riemengetriebe) auf die jeweiligen Maschinen - hier ist es eine Schrotmühle - überträgt. Von Zeit zu Zeit wird der Göpel vorgeführt und erläutert (Termine im Veranstaltungskalender).

 

Bäcker

 

8 Bckerei rechts

8 Bckerei links b

 

Im alten Backhaus wird heute noch regelmäßig nach alten Rezepten Brot gebacken. Der Ofenraum wird durch ein Holzfeuer aufgeheizt, bis die Steine eine Temperatur von mindestens 280 Grad erreicht haben. Danach wird aus dem Ofen die Glut und die Asche entnommen. Das Brot wird eingeschoben. Rauch steigt auf und es duftet lecker nach frischem Brot. Nach 1 Stunde Backzeit ist es dann soweit. Die Brotlaibe verlassen den Backofen, kross und knackig. Unser Bäcker backt auch leckeren Butter- und Streuselkuchen im Ofen des Backhauses (Termine im Veranstaltungskalender).